| Rund um die Heiligen-Geist- Kirche in Wacken |
| Pfadfinder |
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Regenbogen über dem Sommerlager 2007 in Polen |
| Überblick |
Auf dieser Seite gibt es eine kurze Einführung in den Inhalt einer Gruppenstunde und Informationen für mögliche Helfer. Es gibt eine kurze Einführung in das pädagogische Konzept der Pfadfinderarbeit und einen Überblick über die Geschichte und Tradition der Pfadfinder. Und natürlich einen Einblick in unseren Traum von dem Wachsen eines eigenen Pfadfinderstammes in der Kirchengemeinde Wacken, der zum „Ring evangelischer Gemeindepfadfinder“ gehört. |
| Die Gruppenstunde |
Unsere Gruppenstunden haben ein festes Anfangs- und Endritual. Dazwischen singen wir gemeinsam christliche Lieder und derbe Pfadfinderlieder, hören oder spielen eine biblische Geschichte und lernen das pfadfinderische Wissen, zum Beispiel ein sicheres Feuer zu machen, den kontrollierten Umgang mit Messer und Säge, den Umgang mit Kompass und Karte und die Orientierung ohne Kompass. Es gibt auch meist etwas, das man zusammen machen muss: ein Geländespiel, ein Wahrnehmungsspiel, ein Orientierungsspiel, ein Wettspiel. Und natürlich sind wir viel draußen, basteln und toben. |
| Helfer |
| Helfer können Konfirmanden genauso sein wie interessierte Eltern oder Jugendliche, pfadfinderisches Wissen setzen wir nicht voraus, nur die Freude an der Pfadfinderarbeit mit Kindern und einer Offenheit für die Kirchengemeinde. Alle Mitarbeiter werden vom Ring evangelischer Gemeindepfadfinder geschult. Dort gibt es verschiedene Helferkurse und Jugendlichen können auch die JuLeiCa erwerben. Niemand muss alles können – auch als Helfer nicht und auch hier gilt das Pfadfinderprinzip „learning by doing“. Interessierte können sich bei Lars Därmann melden (Telefon 04827-999657) |
| Pädagogisches Konzept (oder: was macht Pfadfinder aus?) |
„Learning by doing“ ist eines der Grundprinzipien der Pfadfinder. Man erlangt Fähigkeiten nur, indem man sich ausprobiert, seine eigenen Grenzen überschreitet und Neues übt. Die Pfadfinderarbeit ist ungemein praktisch angelegt und spricht viele verschiedene Bereiche an. Gefragt sind handwerkliche, intellektuelle, pädagogische, musische, sportliche und vor allem allgemein soziale Fähigkeiten. |
| Tradition |
Vor genau 100 Jahren hat Sir Robert Baden-Powell in England die erste Pfadfindergruppe gegründet. Er hat Jungen aus allen Gesellschaftschichten zusammen gebracht – eine Revolution im England des beginnenden 20. Jahrhunderts, das stark von Klassendenken geprägt war. Bis heute wird in den Pfadfindergruppen nicht nach arm und reich oder sozialer Herkunft unterschieden. Jeder ist mit seinen Stärken und Schwächen gefragt. |
| Wie geht es weiter - ein Traum von der Zukunft |
Nach dem tollen Start mit vielen Kindern und dem feierlichen Gründungsgottesdienst haben sich bereits zwei fest "Wölflings"-Gruppen für Kinder im Alter von 8-10 Jahren gefunden. Immer mehr ehrenamtliche Helfer melden sich, junge Erwachsene und Konfirmanden. Vielleicht ist es schon bald möglich, eine eigene "Sippe" für die Konfirmanden anzubieten. Auch die älteren Kinder sollen nach den Sommerferien 2008 eine eigene Sippe bekommen, in der sie unter sich sind und noch viel mehr lernen können. Für 2008 haben wir auch schon verschiedene Lager geplant. |